The Fall – last days of gaia
9.99 € kostet das Spiel nun in der “Reloaded”-Version. Nach 2 Jahren Wartezeit hab ich mir gedacht, dass es jetzt endlich bugfrei und spielbar sein könnte.
Als aller erstes fällt die gute Einstiegsmusik auf. Eine sehr passender Gothic-Song von Darkseed. Davon sollten sich andere Games mit ihren verwechselbaren Soundtracks mal ein Beispiel nehmen. Die Gesichterwahl erfolgt anhand von Avatarbildern. Im Spiel stellt man fest, dass eh alle hässlich aussehen. Trotzdem wählte ich alle Charaktere durch, bis ich keine Hoffnung mehr hatte, dass irgendeiner gut aussieht.

Ansonsten habe ich das Gefühl wie in Gothic 1 damals. Die Grafik ist oll, aber die Atmosphäre ist gut. Und ich bin gespannt, ob die Stimmung so fesselnd und zynisch wird wie in Fallout 1&2, den Referenztiteln der apokalyptischen Szenarien (mit S.T.A.L.K.E.R. knapp dahinter).
Die Gespräche werden in Textboxen präsentiert (gut, so sieht man weniger die hässlichen Gesichter). Ich mag das, denn hierdurch kommt das Spiel Büchern näher. Es wird ein Raum für die Fantasie eingebaut. Und bisher waren die Dialoge zwar nicht grade hohe Literatur, aber auch nicht mit Klischees überladen.
Nur die Stimmen. Man, der Hauptchar hört sich wie ein Student an, der mal aushilfsweise Texte vorliest. Nur gut, dass die übrige Stimmung und die Keilereien zwischen den anderen Partymitgliedern davon ablenken.
Und schon jetzt habe ich ein besseres Gefühl als z.B. bei Dark Messiah, Oblivion oder Gothic 3. Bei denen war zwar die Grafik toll, aber die Geschichte fesselte mich nicht. Hmmm… vielleicht sollt ich wie dermal Textadventures spielen
Und am Rande: der Spruch “Entweder schön oder intelligent” gilt immer noch
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