Doomsday – NFM-Mod
Die folgenden Tipps bzw. Erfahrungen beziehen sich auf die härteste Spielstufe des NFM-Mods auf deutscher Seite, sind aber auch grundsätzlich für Anfänger des orginalspiels interessant.
Grundsätzlich muss man damit rechnen, dass die Hauptgegner Sovietunion, USA und England viel stärker als im normalen Doomsday sind. Dabei haben die Alleierten eine sehr starke Luft- und Seeflotte, die Soviets hingegen haben sehr zahlreiche Bodentruppen. 1200 sovietische Infantrie- und 600 Panzerdivisionen sind in den Jahren ab 1941/42 normal.
Da Deutschland solche Mengen nicht produzieren kann, muss man besonders auf die Qualität der eigenen Truppen achten. Dennoch sollte man , besonders für die Ostfront, möglichst viel Infantrie zu Produzieren.
Sinnvoll ist es seine Bodentruppen, bis auf die Küstenbewacher und Partisanenbekämpfer, zu dreier-Gruppen zusammenzufassen. Dies ermöglicht eine flexibele Truppenführung, die den Gegner “umspühlen” oder “umfliessen” kann. Auch bei Rückzügen bietet es Vorteile, da sich die Truppe in mehrere Provinzen zurückziehen kann.
Die Infantriegruppen sollten mit je zwei Artillerie- und einer Pionierbrigade ausgerüstet werden, schnelle Einheiten wie Panzer sollten mit einer Pionier- und ggf. mit zwei selbstfahrenden Arttilleriebrigaden ausgerüstet werden.
Natürlich ist es wichtig genügend einzelne Hauptquartiere zu haben, um in der Offensive mit je 24 Einheiten ohne Beschränkungen angreifen zu können. Die HQ´s gehören zu den Truppen die möglichst früh, also ab 1936 produziert werden sollten, da sie teuer und langwierig sind aber relativ wenig Nachschub verbrauchen. Ganz am Anfang (1936 bis 1938) ist es somit sinnvoll vor allem HQ´s und Fabriken zu bauen.
Flieger sollten möglichst zu vierer-Gruppen zusammengefasst werden. Begleitjäger sind nur bedingt empfehlenswert, da sie die Reichweite reduzieren. Sinnvoller ist eine stattliche Anzahl Mehrzweckjäger, die für Luftüberlegenheit sorgen. Aber vorsicht: die alleierte Luftüberlegenheit am Ärmelkanal ist so stark, dass man seine Flieger dort im Auge behalten sollte. Selbst mit einem Dutzend 4-er Staffeln Mehrzweck- und Abfangjäger ist eine deutsche Luftüberlegenheit nur für kurze Zeit möglich.
Grundsätzlich ist es sinnvoll schnelle Truppen, wie Panzer, konzentriert zum Kesseln der Gegner einzusetzen.
Die Ostfront ist hart. Kein Zuckerschlecken, wie im orginal-Doomsday.
Nach dem anfänglichen Vorstürmen und Kesseln wird es irgendwann nicht mehr so ohne weiteres vorwärts gehen. Die allgemeinen Strategien sollten bekannt sein.
Zu empfehlen ist eine aus der Not heraus geborene Taktik: das passive Kesseln.
Zunächst ist es sinnvoll, eine stabile Front aus Infantrie aufzubauen, die zusätzlich durch Verbündete verstärkt ist. Weiterhin sollten in der zweiten und dritten Reihe einzelne Hilfstruppen (Kavallerie oder Verbündete) aufgestellt werden. Zentral, aber in der zweiten Reihe ist ein schlagkräftiges Panzerkorps bereitzustellen. Der Russe wird sicherlich Schwachstellen finden und diese angreifen. Man sollte damit rechnen, dass hier über kurz oder lang ein Durchbruch erfolgen kann. Deshalb gehen jetzt die Panzer an die Front, nördlich oder südlich der gefährdeten Stelle in Position, zusätzlich zu der dort stationierten Infantrie. Ggf. zieht man jetzt Truppen aus dem gefädreten Land ab und zieht diese zurück. Wenn der Gegner nun 2 – 3 Provinzen westlich vorstösst, lässt man ihn zunächst gewähren. Man sollte aber drauf achten, dass der Russe immer umzingelt bleibt.
Danach macht man die ursprüngliche Front mit dem Panzerkorps wieder zu und der Ivan ist eingeschlossen.
Keine Sorge, wenn der westliche Rand des Kessels schwach ist. Wichtig ist dass der Ostrand hält.
Nun wird Feuer um den Kessel gemacht, bis das Fleisch gar ist.
Das ganze kann auch gezielt provoziert werden, in dem man eine Frontstelle besonders schwach macht, oder sogar räumt..
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Getan in Allgemein, Spielegros | 1 Kommentar? Auf zwei Beinen steht ein Bein! »





