Duo das siamesische Redundanzschwein

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Das Magazin des glorreichen istdichtClans für den gepflegten Spieler. Mit Informationen rund um die Spielebranche, das Weltgeschehen sowie politischen und grafischen Diskussionen rund um das Thema, das du gerne hören würdest.

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Habe ich mir für heute Vorgenommen.
Ich ziehe mich nun in mich zurück, um innere Ruhe zu finden und das Gummihuhn mit dem Haken zu suchen. Das hat Kunst und Vaseline.
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Ich habe jetzt Dead Space durch. So ein Arcade in Alien(s) Atmosphäre. 12 Level, ab 6 wird’s langweilig bis 12. Ist zwar alles schrecklich erschreckend, aber nur bis zum 50sten Mal. Dann wird’s Routine. Auf der anderen Seite alles so stimmungsvoll. Die in das Spiel integrierten Anzeigen für Leben, Waffen, Inventory oder Videoeinblendungen – toll! Aber dann diese Taste B! Sie macht soviel zu nichte!
Sie ist das schlimmste! Drückt man die, bleibt der Char stehen, streckt die Hand aus, aktiviert die Laufrichtungsautomatik und eine blaue Linie mit leuchtenden Laufpfeilen zeigt den Weg! Klingt praktisch – dacht’ ich auch. Aber so merkt man auch nicht wolang man geleitet wird! D.h. man schaltet ab und denkt nicht an den Weg.
Irgendwann ist mir aufgefallen, weil ich die Level nicht memorisiere, könnten mich die Spielentwickler mehrfach durch die selben Ecken lotsen, ohne dass ich es merke! Geil, oder? Aber ein Gefühl für eine Spielwelt wie z.B. derzeit in Fallout 3 hat man nicht. Ganz im Gegenteil. Irgendwann dachte ich, warum bauen die keine Transportbänder ein?
Frage: Warum hast Du es einfach nicht gelassen?
Antwort: Weil es mir erst auf Level 3 auffiel und dann war ich süchtig. Daher warne ich Euch, benutzt nicht die Taste B!
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Wie Ihr alle wißt bin ich schon seit langem ein freischaffender Künstler und möchte Euch meine Werke hier zeigen:
Das hier ist die Maske des Horror Terror. So heißt der Käfer. Und der wurde so von seinen Eltern genannt.
http://www.istdicht.de/horrorterror
Weitere Werke folgen demnächst.
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Ich habe da so einen Becher. Das ist ein dicker Käfer drauf. Nun aber habe ich mit einer Weinflasche den Henkel zerschlagen. Eigentlich zum Wegwerfen, kann man nicht kleben. Aber da ist ja dieser putzige Käfer drauf.
Und ich habe mit ihm gar ein Abschiedstrinken gemacht. Gut, vielleicht war es ein bisschen Makaber das mit Wein zu veranstalten. Das ist so als ob man den Mörder der Mutter zu deren letzten Salbung einlädt.
Und jetzt steht er immer noch da und guckt mich mit seinen großen Augen an. Was soll ich tun? Ich trinke auch schon alles aus ihm seit einer halben Woche, weil er so misstrauisch guckt, schon wenn ich ein Glas mit ins Zimmer nehme. Aber ich kann doch nicht die ganze Zeit aus einem Becher trinken! Aber er will auch das Zimmer nicht verlassen. Man. Was soll ich tun?

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Seit paar Tagen ist Battlefield Heroes draußen und ich find’s gut!
Ok, es ist nicht das Battelfeld, das wir kennen und ja, ich hättle lieber ein Battlefield 3 gehabt. Aber zumindest sehe ich Battlefield 1943 optimistischer entgegen. Aber mal alles der Reihe nach:
Kurz gesagt ist Battlefield Heros ein kostenloser Deatmatchshoooter im Comicstil und Levelmöglichkeiten.
BF:H zu spielen geht einfach.
Bis das Spiel selbst startet, läuft alles im Browser ab.
Das Spiel selbst läuft laut Herstellerangaben auf den lahmsten Gurken. Auf meinem AMD X2 4200+ mit Ati1900XTX mit 70 Frames im Schnitt.
Gut, gewöhnungsbedürftig. Ungefähr wie damals World of Warcraft, das ebenfalls eine bunte Spielwelt mit sich brachte. Aber die Gewöhnung ging schnell. Dabei stehe ich sonst auf realistische und dreckige Szenarios wie verrostete Müllhalden in STALKER, fliegende Köpfe in Fallout 3 oder die erbarmungslose Ostfront in Battlefield 1942: Forgotten Hope oder Red Orchestra. Doch die Grafik ist hier erstaunlich stimmig, nicht nervig . Da verzeiht man auch die Blinks und Heilsphären, die um einen rumschweben.
So sah das noch früher aus (Battlefield Forgotten Hope):
Anders als bei den üblichen Genrevertretern kann man sein Waffenkit nicht jederzeit wechseln. Vielmehr wird am Anfang ein Spieler erstellt, bekommt eine Fraktion und seine Klasse. Es gibt den:
Ich habe mit dem Commando angefangen, der wohl die tödlichste Waffe im Spiel mit sich führt. Aber als Freund des gedankenlosen Mittendringefechts fahre ich nun mit dem Soldaten oder Gunner trotzdem besser.
Im Spiel bekommt man laufend Punkte von denen man sich neue Klamotten (Simseffekt), Rufzeichen, Waffen und Fähigkeiten. Schneller geht das, wenn man sich für echtes Geld Spielwährung kauft.

Wichtiges aus der FAQ
Das dumme an dieser Charakterbindung ist, dass man nicht mal eben die Fraktion und Waffenklasse wechseln kann. Will man bei den Allierten als Gunner spielen, muss man schon einen Char haben, der Gunner bei den Allierten ist. Und die Charaktermenge ist auf 5 beschränkt. Auch die Klamotten, Fähigkeiten und Waffen bleiben an diesen Char gebunden.
Trotzdem motiviert diese ständige Levelleiste zum Weiterzocken. Wer MMOG zockt, der kennt das.
Etwa wie eine Kreuzung zwischen Unreat Tournament (UT) und Battlefield. Aber ich versuche es mal genauer zu vergleichen:
UT habe ich schon lange aufgehört zu spielen, weil es mir zuviel Rumgehüpfe war, zu bunt zu spacig. Counterstrike war mir dagegen zu taktisch, zu ernst und zu wenig fürs Auge. Ich mag schöne Landschaften und genieße es auf dem Feld der Ehre durch Ährenfelder zu laufen. Onlinerollenspiele mag ich auch, das Leveln macht Spaß, aber es wird zu wenig geschossen. Die Battlefieldreihe war da perfekt. Schöne Maps, Fahrzeuge und seit Teil2 konnte man auch leveln. Man kann alleine oder in Gruppen losziehen. Und vor allem die relistischen SZenarios (WWII, Nahost) fand ich gut. Das spacige Battlefield 2142 fand ich dagegen lahm, Vietnam ging noch.
Battlefield Heroes ist wie Battlefield, nur ohne Teamplay. Es ist schneller wie das normale Battlefield, aber nicht so schnell wie UT. Die Taktik beschränkt sich auf das eigene Vorgehen, Teamplay habe ich nur vereinzelt gesehen (gut, anders wars auf öffentlichen Servern in normalen BFs auch nicht
). Was fehlt sind das Sprinten und die Minimap.
Das Ziel ist die Punkte des gegnerischen Teams auf 0 zu bringen, was durchs Erschießen von Gegnern funktioniert. Aber je mehr Fahnenpunkte man hat, desto mehr Punkte bekommt man pro Abschuss.
Doof finde ich, dass die Gegner soviel aushalten (gut ich auch). Man muss die Leute schon gut bearbeiten, damit sie mal umkippen. Auch die Flieger halten jetzt eine Crashlandung locker aus. Dagegen sind die Panzer nicht so übermächtig, weil eh jeder eine Panzerabwehrwaffe (Panzerfaust, Dynamit) bei sich führt. Einen Fußsoldaten mit einem Tank zu töten braucht dagegen so 3 Treffer.
Ja, erstaunlicherweise habe ich das Gefühl in einem Battlefieldspiel zu sein. Die Panzer, die Brücken, die Sandsäcke,das alles ist sehr vertraut. Rush auf die Panzer, Leute die unbedingt mit Jeeps gegen Flieger fahren um mitgenommen zu werden, alles wie gewohnt.
Wingwalking gibt es auch (Wingwalking = das gekonnte laufen/sitzen auf den Flugzeugflügeln, hier ein Archivbild von 1942)

 Also Wingwalking gibt’s quasi, denn man kann nicht frei laufen, sondern hat feste Sitzpositionen auf den Flügeln. Spaßig ist es trotzdem.
Battlefield Heroes ersetzt das richtige Battlefield nicht, sondern ist wirklich ein Game für zwischendurch. Wer abends besoffen Heim kommt und zocken will ohne viel denken zu müssen wird ne Menge Freude haben. Auch der WoW-Zocker wird sich sofort wohl füllen (sogar meine Freundin wollte es spielen).
Aber bald kommt ja Battlefield 1943, das ebenfalls wie ein Battlefield light bezeichnet wird. Wenn ich aber schon hier Spaß habe, dann muss ich wohl nichts befürchten.Vor allem weil dort Klassenwechsel und bisschen mehr Taktik möglich ist und die Soldaten keine 1000 Kugeln aushalten.
Übrigens auf Gamestar.de ist ein schöner Test mit Bewegtbildern zu finden.
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